Bevor ich hier meinen Unmut los lasse möchte ich allen Tierschützern folgendes Statement zukommen lassen:
Ich bin für den Tierschutz und sehe in dem jetzt
verabschiedeten Tierschutzgesetz einen beachtlichen Erfolg.
Es ist soweit, die österr. Regierung hat sich klar deklariert.
Der Tierschutz wurde durch ein Gesetz bundeseinheitlich geregelt.
Doch welcher Weg wird in der Altenbetreuung beschritten. Hier ist die österreichische Regierung nicht in der Lage eine einheitliche Ausbildung für die Altenpflege zu schaffen, die länderübergreifend anerkannt wird.
Die Bundesregierung ist nicht in der Lage grundlegende Ausbildungsziele festzulegen, die die Qualität in der Ausbildung hebt. Sie hat sich elegant dieser Verantwortung entzogen und diese den Bundesländern übertragen.
Ausbildung in der Altenpflege ist Ländersache.
Genau hier beginnt das Dilemma. Denn länderspezifischen Ausbildung werden groteskerweise untereinander nicht anerkannt. Zu verschieden sind teilweise diese Ausbildungen.
An dieser Stelle frage ich mich, ist der Bundesregierung die Tierhaltung mehr wert ?
Ich hoffe nicht, die Forderung nach einer bundeseinheitlichen qualitativ hochwertigen Ausbildung in der Altenpflege sollte daher an erster Stelle der Berufsverbände stehen.
Wie man beim Tierschutz gesehen hat, kann man mit Lobby in der Politik doch noch etwas bewegen.